Vertrau dem Arbeiter und seiner Lernfähigkeit

forumKirche, Weisheiten aus der Wüste      (26. April 2013)

Arbeit gehört zum christlichen Leben wie das Beten selber. Seit jeher wurde ihr ein spezieller Nutzen zugeschrieben. Oft besonders der Arbeit, die als verwerflich und wenig ruhmreich empfunden wurde. Nicht der Erfolg oder die Ehre einer Arbeit stehen im Zentrum des Interessens, sondern wie sie den Arbeitenden und dem Reich Gottes dient. Deshalb ist es für den im Väterspruch erwähnten Bruder gar keine Frage, dass er arbeiten will. Seine Motivation dazu ist vorhanden. Ja, er hat sogar Glück, er liebt das Seilflechten und hat Freude daran. Die Arbeit scheint ihm einfach nicht von der Hand zu gehen und zu gelingen. Weiter

Den Himmel vermiest du dir selber

forumKirche, Weisheiten aus der Wüste      (16. April 2013)

Für Abbas Daniel liegen in diesen drei Bildern drei Irrtümer christlichen Lebens, die den Christen den Himmel vermiesen können: Zu wenig Aufmerksamkeit für Gott, schlechte Werke und falscher Stolz. Grundsätzlich möchten die Menschen, von denen die Stimme erzählt, ans Ziel kommen. Doch hält sie falsches Tun am Boden. Ihr Tun wird mit falschem Werkzeug sinnlos oder durch Überheblichkeit verunmöglicht. «Mensch, wo stehe ich mir selbst im Weg?», ist die Frage, die Abbas Daniel den Hörenden mitgibt. Weiter.

 

Ich rette mich im Leben – Jesus Christus erlöst zum ewigen Leben

forumKirche, Weisheiten aus der Wüste      (28. März 2013)

Wie gerne machen Menschen ihr Leben an Erreichtem und an Erfolgen fest. Erst diese geben ihnen scheinbar Status, Ehre und Selbstzufriedenheit. Bei besonders religiösen Menschen, die dann auf das Gegenteil, das Scheitern und das Leiden setzen, sind es dann manchmal nicht die Erfolge, sondern die Weltuntergangs-szenarien für eine kaputte und gottlose Welt. Trotzdem orientieren sich pessimistische Menschen indirekt auch an den Erfolgen, schätzen diese jedoch als leer, gefährlich und schlecht ein. Weiter.

 

Vom sinnvollen Fasten

forumKirche, Weisheiten aus der Wüste      (15. März 2013)

Die Gabe der Unterscheidung der Geister, wie sie auch genannt wird, schenkt einem nicht das Wissen, die wahre und abschliessende Antwort gefunden zu haben – solche Antworten dürfen wir getrost Gott überlassen –, sondern die Hoffnung, dass Gott mit mir, mit uns auf dem Weg ist. Weiter.