Geld oder Leben?

Aus Schweizer Familie, Nr. 19, 10. Mai 2018. Menschen, die ihrem Herzen folgen. Sie verzichten auf gut bezahlte Jobs und Karriere, um das zu tun, was sie wirklich bereichert. Fünf Menschen erzählen, wie sie den Mut aufbrachten, neue Wege zu gehen, und wie sie dabei ihr Glück fanden.

Den Text schrieb Erwin Koch; das Foto gestaltete Christian Hartmann.

Bruder Adrian, 53, Rapperswil SG

Ganzes Kapitel: Dem Herzen folgen

Lernen – loslassen – beten

Interview mit Michel Bollag im Ite 2015/4

Sehr geehrter Herr Bollag, viele Menschen sprechen heute von Spiritualität. Als Kapuziner kenne ich Unterschiede zwischen franziskanischer und ignatianischer Spiritualität. Hat der Begriff «Spiritualität» im Judentum eine besondere Bedeutung?

Ein jüdischer Denker hat im 20. Jahrhundert gesagt, dass Spiritualität nicht der Weg sei, aber sie kann durchaus ein Ziel sein. Man kann spirituell werden, aber die Spiritualität ist kein Ziel für den Gläubigen. Spiritualität ist nicht die Aufgabe eines jeden Juden, aber etwas für jüdische Menschen, die religiös musikalisch sind.

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Der Kapuziner vom Zürisee

Sulamith Ehrensperger, 3sat.de

Als Klostervorsteher gibt Adrian Müller dem Kapuzinerkloster Rapperswil gegen Aussen ein Gesicht. Sein Herz gehört diesem Ort direkt am Zürichsee. In den Tiefen des Sees hat der Kapuziner sein persönliches religiöses Symbol gefunden: einen Pfluganker, den er beim Schnorcheln vor dem Kloster aus dem Wasser gezogen hat.

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