Über mich

Aktuelle Lebens- und Arbeitssituation
Am 8. September 2012 zügelte ich neu ins Kapuzinerkloster Rapperswil

Im Kloster bin ich Guardian, Hüttenwart, und arbeite in etlichen Kommissionen der Schweizer Kapuzinerprovinz mit. Als Redaktor schreibe ich für die Zeitschriften ITE und Franziskuskalender. Ich engagiere mich im Vorstand des Vereins Katholisches Medienzentrum , sowie als Berater bei „Filme für eine Welt“. Für die Franziskanischen Gemeinschaft, Team FG Familien & junge Erwachsene organisiere und begleite ich jedes Jahr einige Anlässe. Manchmal hört man mich auf bei der Zürcher Telebibel. Als Seelsorger begleite ich Menschen auf ihrem Lebensweg. Seit 2001 bin ich als Coach und geistlicher Begleiter tätig. Für eine Sitzung erwarte ich Fr. 100. Und nicht zuletzt geniesse ich es sehr, täglich Zeit und Musse für die Meditation und das Gebet zu haben. All mein Tun verstehe ich als Einsatz für das Reich Gottes in der Nachfolge eines Jesus von Nazareth.

Familie und Orden
Dankbar für einen guten Boden

Am 13. Januar 1965 wurde ich in Basel als Sohn von Bruno Müller und Louise Müller-Buchmann geboren. Nach vier Jahren in Birsfelden zügelten wir nach Ostermundigen. In den folgenden Jahren kamen meine vier Geschwister Thomas, Beatrice, Daniela und Bettina zur Welt. Während meiner Kindergartenzeit starb Beatrice an den Folgen eines Unfalles mit einem Spielauto. Das langsame und unvorhergesehene Sterben von Verwandten und Freunden begleitete mich in der gesamten Jugendzeit in regelmässigen Abständen. Es bewirkte bei mir einen Willen zum Leben und auch zu dem Gott, der von sich sagt: „Ich bin der Gott des Lebens“ oder „Ich bin das Leben“. Mit 28 Jahren durfte ich einen Mitbruder die letzte Woche vor seinem Sterben in den Tod begleiten. Es war dies eine schöne und bereichernde Erfahrung für mich.
Familiäre Gründe bewirkten, dass meine Familie die Wohnung häufig wechselte. Dabei blieben wir nach dem Wegzug von Birsfelden (Basel) im Gebiet der Berner Vororte Bolligen und Ostermundigen. Während der Ausbildungs- und Arbeitszeit lebte ich in Ostermundigen, Genf, Nyon und Immensee. Nach der Matura 1990 trat ich dem Kapuzinerorden bei, wo ich am 27. April 1997 die Profess ablegte. Bisher lebte ich in den Gemeinschaften von Solothurn, Luzern, Rom und Rapperswil.

Ausbildung und Arbeit
Dankbar für spannendes Wissen

72-73 1. Primarklasse in Ostermundigen.
73-76 2.-4. Primarklasse in Bolligen.
76-77 5. Primarklasse in Ostermundigen.
77-79 1.-2. Sekundarklasse in Bern.
79-82 Untergymnasium in Bern.
82-84 Verkehrs- und Verwaltungsschule in Biel.
84-86 PTT-Lehre im Kreis 3, die ich 1986 als Betriebssekretär PTT abschloss.
86-87 Rekrutenschule und Arbeit in Genf und Nyon.
87-90 Gymnasium in Immensee mit Matura 1990. Während dieser Zeit arbeitete ich in den Ferien bei der Post und war in den Bergen als J+S Leiter tätig. Skitouren sind auch ein Weg meditieren zu lernen.
91-92 Noviziat bei den Kapuzinern in Solothurn mit Praktiken im Gefängnis, Asyl- und Pflegebereich.
92-94 Theologiestudium und Vordiplom in Luzern.
94-95 Theologisches Freijahr an der Pontificia Università Gregoriana in Rom.
95-97 Hauptstudium und Lizentiat mit dem Titel „Staunen und sich betreffen lassen, Bausteine einer nachkonziliären Ordenstheologie der Kapuziner auf den Grundlagen der ersten fünf Plenarräte (1971-1987) – eine Relecture zehn Jahre danach“ bei Prof. Reinhold Bärenz in Luzern.
97-98 Erteilen von Religionsunterricht in den Pfarreien Gerlafingen, Biberist und am LehrerInnenseminar in Solothurn. Begleitet wurde ich dabei von Roman Wermuth, dem Stellenleiter der Katechetischen Arbeitsstelle von Solothurn.
98-01 Studium der Erziehungswissenschaften mit Spezialisation in Schul- und Medienpädagogik an der Università Ponteficia Salesiana in Rom. Die Lizentiatsarbeit „Video in religious education. An investigation on teachers‘ views“ schrieb ich bei Prof. Michele Pellerey. Neben dem Studium hielt ich einige Besinnungs-, Weiterbildungs- und Assisiwochen.
02-06 In dieser Zeit war ich an der Universität Luzern eingeschrieben und arbeitete an meiner Dissertation. Beruflich war ich als Religionslehrer und von 04 bis 07 als Hochschulseelsorger tätig. Innerhalb des Klosters zum Mitleben übernahm ich Seelsorgedienste. Im Juni 06 reichte ich meine Dissertation ein. Die elektronische Publikation mit dem Titel „Filmreligion? Eine religionspädagogische Untersuchung zum Filmeinsatz im Religionsunterricht“ kann hier abgerufen werden.
04-11 war ich im Vorstand des Vereins Tagsatzung im Bistum Basel
06-07 Vom Dezember bis in den März und wiederum von August bis Dezember arbeitete ich bei der Linth-Zeitung.
07 In den Monaten Mai und Juni war ich bei der Tau AV in Stans und erhielt einen Einblick in die Herstellung von Tonbildern, Filmen und Audiodisketten. Im Weiteren war ich verschiedentlich als Journalist, Webmaster und Fotograf tätig.
08 Im Kloster Rapperswil bin ich Vikar und nehme Seelsorgedienste wahr. Meine Hauptaufgaben liegen im Medienbereich.
08-15 war ich im Vorstand von der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa und von Agence Presse Catholic International Apic. Durch eine Neu-Strukturierung der katholischen Medienszene entstand am 7. Mai 2014 der Verein Katholisches Medienzentrum. Da war ich bei der Gründung dabei und anschliessend im Vorstand tätig.
10 Im September zügle ich ins Kapuzinerkloster Wesemlin in Luzern und über nehme das Amt eines Guardians und habe in der neuen Lebenssituation mehr Raum, mich dem Schreiben, Fotografieren und der Medienreflexion zu widmen.
11-16 In Luzern unterrichte ich KirchenmusikerInnen Liturgik.
11-17 war ich Präsident des Vereins Tagsatzung.ch
12 Es geht wieder zurück ins Kapuzinerkloster zum Mitleben in Rapperswil, dessen Guardianat, Leitung ich übernehme.
13-15 war ich bei der Fachzeitschrift Musik & Liturgie für die Titelbilder verantwortlich und wirkte in der Redaktionskommission mit.
14-15 unterrichtete ich als Dozent an der Schweizerischen Akademie für Burnout-Prophylaxe sab-p.