Macht verteilen

Am 20. Oktober 2019 finden die Nationalrats- und Ständeratswahlen fest. Es gibt viele KandidatInnen und man erwartet viele WählerInnen. Ich bin froh. Das ist eine gute Nachricht für mich. In der Welt und unter uns Menschen gibt es Macht und Machtverteilungen. Diese kann gerecht und ungerecht verteilt werden. Die Machtverteilung unter Priestern in der katholischen Kirche empfinde ich als ungerecht und nicht legitim. Im Staat (Schweiz) bin ich einerseits recht glücklich mit dem System und dieses Jahr auch mit dem Engagement von Menschen. Denn in einer Demokratie braucht es das. Seine Meinung in Wahlen und Abstimmungen Kund zu tun, das gehört zu unserem System und ist dessen Grundlage.

Doch gehört zu diesem System auch noch eine weitere Machtverteilung, für die ich sehr dankbar bin. Legislative, Judikative und Exekutive. Dabei scheint es mir wichtig, dass vor allem die Exekutive, dass heisst der Bundesrat von National- und Ständerat sowie den unabhängigen Gerichten gut kontrolliert wird. Und als Journalist sehe ich auch die Wichtigkeit der vierten Macht; das sind Medien, die mit Sachverstand die Lücken und Löcher ausloten. Ich weiss und es ist wichtig; auch das Schweizerische System muss stets verbessert werden. Das zeigt im Moment die Unruhe wegen dem Verhalten des Bundesanwaltes mit der Fifa. Und das zeigt mir aber noch ein Weiteres. Das ganze System soll dem Schwachen in der Gesellschaft und nicht den Mächtigen dienen.

Und da wird mir mein Kapuzinersein wichtig: Orden der minderen Brüder Kapuziner. Die Aussätzigen der Gegenwart, die an den Rand gedrängten unserer Zeit möchte ich primär stützen und fördern. Und das beginnt für mich auch schon bei diesen Wahlen. Allen einen herzlichen Dank, die sich auch da einsetzen. Pace e bene Ädu

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